Fütterst du noch oder BARFst du schon?

B.A.R.F. stammt aus dem Amerikanischen und ist die Abkürzung für Bones And Raw Foods (Knochen und rohes Futter). Auf Deutsch wurde es in Biologisch Artgerechtes Rohes Futter übersetzt.

B.A.R.F. steht für Futter, das aus frischen Zutaten - vom Hundebesitzer selber zusammengestellt - roh verfüttert wird. Bei dieser Art der Fütterung versucht man, die Ernährung eines wild lebenden Kaniden, z.B. die des Wolfes oder eines Wildhundes, zu imitieren.

In den letzten Jahrzehnten hat die Futtermittelindustrie vorwiegend auf die getreidebasierten Fertigfutter gesetzt. Leider hat diese Tatsache eine Auswirkung auf die Gesundheit unseres (fleischfressenden) Vierbeiners: Immer mehr leiden unter ernährungsbedingten Beschwerden. Besonders Allergien auf gewisse Futtermittelbestandteile (Getreide, Gluten, Konservierungsstoffe, Farbstoffe) nehmen zu. Dabei scheint leider die Rohfütterung in Vergessenheit geraten zu sein.

 

Wieso B.A.R.F.?

  • Weil ich wissen will, was mein Hund frisst.
  • Weil es artgerecht ist (Der Hund ist ein Fleischfresser: Gebiss & Verdauungstrakt sind auf Fleisch & Knochen - und nicht auf Getreide - eingestellt. Bei den meisten Trofu's ist der Getreideanteil viel zu hoch.)
  • B.A.R.F. kann zu Folgendem verhelfen:
    • Weniger Verdauungsprobleme
    • Weniger Allergien
    • Weniger Zahnstein
    • Kein übler Hundgeruch
    • Weniger (Darm-)Parasiten
    • Starkes Immunsystem
    • Wesentlich kleinere Kotmengen
    • Starke Bänder und Sehnen
    • Bessere Muskulatur Erleichterung bei arthritischen Erkrankungen
    • Weniger Wachstumsprobleme
    • Reduktion des Risikos von Magendrehungen
    • Schönes, gesundes, glänzendes Fell
    • Freude am Fressen

 

Futtermenge:

Eine ausgewogene Ernährung besteht nicht nur aus Fleisch! Knochen, Gemüse, Obst, Öle und Mineralien gehören mit in den Futternapf!

Je nach Temperament, Alter, Aktivität, Gesundheitszustand, individuellem Stoffwechsel, kastriert... benötigt ein Hund ca. 2-3 % seines Körpergewichts an Rohfuttermenge.

Diese wird wiederum unterteilt in:

  • 70-80% tierische Erzeugnisse (durchwachsenes Muskelfleisch, Pansen/Blättermagen, Innereien, fleischige Knochen/Knorpel)
  • 10-15% pflanzliche Erzeugnisse (Gemüse, Obst)
  • 5-10% Zusätze sowie wenig Getreide

Die Ausgewogenheit muss über einen Zeitraum von ca. 2-3 Wochen erreicht werden.

Der Futterplan muss für jeden Hund individuell auf seine Bedürfnisse abgestimmt erstellt werden.

Achtung: keine gekochten, gegarten oder gegrillten Knochen verfüttern. Diese werden durch den Kochprozess spröde und können splittern!